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Ein erlebnisreiches Wochenende mit den Fun2Go-Tandems

am . Veröffentlicht in Aktuelles

Ein Erlebnisbericht von Lebenshilfe-Mitarbeiterin Krisztina Zipzer-Kiss.

Bereits seit einiger Zeit gehören wir vom Wohnheim in Langenfeld mit unseren Spezial-Tandems zum Stadtbild. Was sie so besonders macht: Gemeinsames Radfahren von Menschen mit und ohne Behinderung, nebeneinander, unterstützt mit Elektromotor und auch für diejenigen ein großer Spaß, die nicht selbst in die Pedale treten können. Das brachte uns auf die Idee, ein Fahrrad-Wochenende zu organisieren.

Nach dem gemeinsamen Frühstück im Haus sind wir bei tollem Fahrradfahrwetter ins 40 Kilometer entfernt gelegene Kloster Langwaden in Grevenbroich gestartet. Die Fahrradtour begleitete Wolfgang Appelbaum, welcher im Haus sehr erfolgreich begleitetes Fahrradfahren anbietet. Er verlieh uns drei „Fun2Go-Tandems“, welche den Auf- und Abstieg für unsere Bewohner sehr bequem machen. Auch konditionsschwache Bewohner konnten die Fahrt genießen, da die Fahrräder durch einen Elektromotor unterstützt werden.

Mit zwei Bewohnern aus der Außenwohngruppe, die mit ihren eigenen Fahrrädern fuhren, sechs Bewohnern und Bewohnerinnen und vier Betreuern aus dem Wohnheim fuhren wir mit der Fähre über den Rhein nach Zons, den Rhein entlang, durch Wälder, Felder und ab und zu durch kleine Ortschaften. Dabei kündigten wir uns oftmals lautstark mit unseren zuwinkenden Klingelkonzerten an. Alle winkten und grüßten zurück und fanden es toll, dass wir mit den Bewohnern einen solch besonderen Ausflug machten.

Im Kloster Knechtsteden in Dormagen haben wir Mittag gegessen und genossen die Sonnenstrahlen. Am frühen Abend erreichten wir das Kloster Langenwaden, ein sehr schönes Zisterzienserkloster in Grevenbroich. Im angeschlossenen Kloster- Restaurant haben wir, nachdem wir unsere Zimmer mit kleinem Gepäck bezogen hatten, zu Abend gegessen und saßen noch mit leckeren Getränken beisammen. In der Nacht wurden all unsere Akkus für die Rückfahrt geladen.

Den nächsten Tag begannen wir mit einem leckeren, üppigen Sonntagsfrühstück. Nachdem wir unsere Zimmer geräumt hatten, machten wir uns für die Rückfahrt startklar. Die Route war zirka 27 Kilometer lang und deutlich kürzer. Dies kam allen entgegen, da wir so noch einen längeren Zwischenstopp in Zons, einer alten Ritterstadt am Rhein, mit alten Stadtmauern, gemacht haben. Zur Belohnung haben wir alle noch ein sehr leckeres Eis gegessen. Mit der Fähre ging es dann wieder zurück über den Rhein. Glücklich und zufrieden verkündeten alle, die an dem Fahrradwochenende teilgenommen haben, dies nächstes Jahr wieder machen zu wollen.