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Lebenshilfe lässt sich vom Regen nicht abhalten

am . Veröffentlicht in Aktuelles

Sommerfest mit „Schlagerparty“ im Wohnheim Velbert gefeiert.

Trommelwirbel und Gesang kam von der Trommelgruppe unter Leitung von Dieter Lorscheid-Wolf.

„Es ist ein feuchtes Sommerfest, aber die Lebenshilfe lässt sich vom Regen nicht abhalten, ordentlich zu feiern“, mit diesen Worten begrüßte Nicole Dünchheim, 1. Vorsitzende der Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann, die zahlreichen Gäste. Das Wohnheim Velbert hatte zum Sommerfest mit Schlagerparty eingeladen. Die Bewohner kamen auch von anderen Wohnheimen wie Heiligenhaus und Ratingen und dem Betreuten Wohnen im Kreis. „Wir haben genug vom Umbau und möchten einfach nur feiern“, betonten auch die beiden Leiter des Velberter Wohnheims, Andreas Beel und Thomas Stumpf.

Mit großer Kuchentheke, Grillstand, Salaten, Hot Dog, frischen Getränken, Cocktails und Popcorn brauchte niemand zu hungern oder verdursten. „Ein Bett im Kornfeld“ wurde auf  der Bühne gesungen und getrommelt, wo sich die Trommelgruppe unter Leitung von Dieter Lorscheid-Wolf eingefunden hatte. Die Schlager durfte man sich bei Stefanie Heimrath wünschen, die erstmals die Technik für die Konserve bediente („Ich habe zu Hause einen Computer und kenne mich damit aus“). Passend zur Schlagerparty, bei der auch ausgiebig getanzt wurde, hatten sich viele Bewohner und Betreuer verkleidet. Kinder konnten sich bei einem Wurfspiel vergnügen.

Auf einigen Tafeln konnte man sehen, wie die nächste größere Investition in Velbert aussehen wird. „Ein Neubau ist nötig, um alle Bewohner bis 2018 in Einzelzimmern unterzubringen“, berichtete Stumpf. Er wird 14 Bewohnern überwiegend aus der Seniorengruppe Platz bieten, außerdem gibt es mehrere Apartments für das Betreute Wohnen. Die Tagesbetreuung für die Senioren wird dann ebenfalls im Neubau stattfinden. Geplant ist der Neubau an der „Alte Ziegelei“, etwa 500 m vom Wohnheim entfernt. Die Kosten sind mit 3,3 Mio. Euro veranschlagt. „Unsere Seniorengruppe hat dieses Jahr Gemüsebeete angelegt, wir haben Gurken, Salate, Radieschen, Tomaten und Erdbeeren geerntet“, freut sich Stumpf.

Im Rahmen des Festes durfte auch die Ehrung langjähriger Angestellter nicht fehlen. Zehn Jahre arbeitet Cornelia Elmi im Wohnheim. „Sie hat immer ein offenes Ohr für die Bewohner“, betonte Dünchheim, die die Ehrung vornahm. Guido Kauz zählt zu den drei Dienstältesten und bringt es auf 25 Jahre. Der gelernte Erzieher sagt: „Ich hätte auch Lehrer werden wollen, damals gab es aber zu viele.“ Seine 25 Jahre bei der Lebenshilfe seien erfüllend gewesen, er habe aber auch viele Veränderungen erlebt wie z.B. das Qualitätsmanagement und mehr Pflege für die älter werdenden Bewohner. Janosch Krüger ist seit zehn Jahren  in der Geschäftsstelle Ratingen im Bereich Qualitätsmanagement und Verwaltung tätig. „Er war so gut wie nie krank“, hob Dünchheim hervor. Krüger hat eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger und später ein Studium im Gesundheitsmanagement absolviert. Wegen Urlaub konnten Michael Philipp (27 Jahre im Dienst) und Nell Kirschbaum (seit zehn Jahren tätig) nicht an der Ehrung teilnehmen.

Info: Das Wohnheim der Lebenshilfe in Velbert befindet sich am Wordenbecker Weg 47.

Es wurde 1982 in Betrieb genommen und 2016 umgebaut/modernisiert. Von den derzeit 47 Plätzen sind 46 besetzt. Eine Seniorengruppe und entsprechende Pflegeeinrichtungen gewährleisten, dass die Bewohner bis zu ihrem Tod im angestammten Haus oder später auch im Neubau wohnen bleiben können. Die Bewohner werden von

40  Kräften (Betreuer, Verwaltung, Hauswirtschaft, Azubis, Praktikanten) betreut und gefördert. Freizeitangebote sind u.a. Musizieren mit Orff-Instrumenten, die Trommelgruppe, in Zusammenarbeit mit der VHS Velbert-Heiligenhaus Tanz und Theater, Chorsingen, Lesen und Schreiben, außerdem Kochen (in Heiligenhaus), Schwimmen/Sport, Kino, Disco, Basteln, Bingo.