Die Sportlerehrung in Langenfeld nimmt Athleten mit Behinderung in ihre Mitte

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Vordere Reihe von links: Ralf Schillinger, Jörg Quitteck, Stefanie Wiegel, Hannah Radeke, Bürgermeister Frank Schneider. Hintere Reihe von links: Thomas Jahnke, Michael Greenwood, Olaf Guttek, Referatsleiter Carsten Lüdorf.

Lebenshilfe-Athleten sind seit Jahren bei den Special Olympics Wettbewerben sehr erfolgreich – so auch im letzten Jahr in Hannover.
Bei den jährlichen Langenfelder Sportlerehrungen gehören sie wie in anderen Städten des Kreises Mettmann schon immer dazu: Die Athleten mit geistiger Behinderung der Lebenshilfe-Sportabteilung, die schon viele Jahre bei den nationalen und internationalen Special Olympics Wettbewerben großartige Erfolge erzielt haben. Diesmal erfolgte die Ehrung für die Nationalen Special Olympics Sommerspiele 2016 in Hannover. „Für mich war am wichtigsten, dass wir so aufgenommen wurden, wie wir sind und die Behinderung nicht dazwischen steht“, sagte Rollerskaterin Stefanie Wiegel, die 2014 zu den „Gesichtern der Spiele“ in Düsseldorf gehörte. „Spontanität, Fröhlichkeit, Optimismus, Zusammenhalt der Athleten und die gegenseitige Unterstützung machen den Erfolg unserer Sportabteilung und der einzelnen Athleten aus“, beschreibt der Leiter der Lebenshilfe-Sportabteilung, Jakob Dreesmann, das Erfolgsrezept. Natürlich sei auch der Wille da, zu gewinnen, dies ergebe sich allerdings aus der Einstellung der Athleten zum fairen sportlichen Wettbewerb und einer guten Vorbereitung mit einem super Training.

Langenfelder WochenPost Artikel vom 1.März 2017

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»Das widerspricht all unseren Werten«
Vorsitzende der Lebenshilfe Kreisvereinigung äußert sich zu aufgedeckten Missständen in Leverkusen – und informiert über eigene Präventionsmaßnahmen

Kreis Mettmann (DP). Durch die RTL-Enthüllungsreportage vom »Team Wallraff« ist die Lebenshilfe Leverkusen zu trauriger Berühmtheit geraten. Auf den verdeckt erstellten Aufnahmen, die letzte Woche ausgestrahlt wurden, ist zu sehen, wie Betreuer in einer Werkstatt Menschen mit Behinderungen schikanieren. Die Sendung schockierte ein Millionenpublikum vor den Fernsehern. Fassungslos reagiert auch die Lebenshilfe Kreisvereinigung Mettmann auf die Geschehnisse in ihrer Nachbarschaft.

»Die Berichterstattung hat uns sehr getroffen«, sagt die 1. Vorsitzende Nicole Dünchheim auf Nachfrage der WochenPost. Der Vorstand sei am Tag der Ausstrahlung von der Bundesvereinigung darauf aufmerksam gemacht worden, dass am Abend eine RTL-Reportage Missstände in Einrichtungen der Behindertenhilfe thematisieren werde. Was die Mettmanner Führungsriege dann sah, habe sie »zutiefst entsetzt«. »Dass durch einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jahrzehntelange Pioniers- und Aufbauarbeit sowie das Selbstverständnis von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern in Verruf gerät, ist erschütternd«, so Nicole Dünchheim. »Das gezeigte Verhalten widerspricht all unseren Werten und wird von uns aufs Äußerste verabscheut.«

Die bei #teamWallraff gezeigten Übergriffe widersprechen all unseren Werten!

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Diesem Statement der Bundesvereinigung Lebenshilfe zur Sendung  #TeamWallraff stimmen wir als Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann voll und ganz zu. Dass durch einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebenshilfen in Leverkusen und Speyer jahrzehntelange Pioniers- und Aufbauarbeit sowie das Selbstverständnis von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern in Verruf gerät, ist erschütternd. Das gezeigte Verhalten widerspricht all unseren Werten und wird von uns aufs Äußerste verabscheut.
Wir betonen an dieser Stelle, dass jede der 509 örtlichen Lebenshilfevereinigungen juristisch und organisatorisch selbstständig sowie voneinander unabhängig ist. Jeder Verein hat seinen eigenen ehrenamtlichen Vorstand, seine eigene Geschäftsführung und individuelle Organisation, so auch unsere Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann.

Der Saal kochte beim Närrischen Bunten Abend der Lebenshilfe

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Didi Trappe mit Lebenshilfe-Sänger Karl-Heinz-Hofmann, der gerade einen Orden erhielt.

(Monheim a.Rh./Langenfeld/Kreis Mettmann) Ein Non-Stopp-Programm von drei Stunden mit lauter Höhepunkten und allen Gruppen, die in Monheim Rang und Namen haben, das bringt für die Lebenshilfe nur Didi (Dieter) Trappe zustande, der dieses Jahr den „Närrischen Bunten Abend“ im Monheimer VHS-Saal zum 19. Mal moderierte. Eine Karnevalssitzung, die die Bewohner sowie deren Angehörige und Freunde zu Begeisterungsstürmen hinriss.

„Nächstes Mal habe ich ein großes Jubiläum, dann ist es das 20. Mal“, kündigte Trappe bei der Begrüßung an. Der 1. Vorsitzenden der Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann, Nicole Dünchheim, war die Freude über den mit närrischen Besuchern gefüllten Saal anzusehen, vor allem, weil nicht nur Gäste aus Langenfeld, Monheim, Hilden usw., sondern auch die „Nordlichter“ des Kreises zugesellt hatten. „Wer ist aus Velbert/Heiligenhaus? Wer ist aus Langenfeld? Wer ist aus Monheim?“ fragte sie nacheinander in den Saal.

Lebenshilfe-Athleten haben sich gut vorbereitet.

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Die Ski Alpin-Athleten der Lebenshilfe-Sportabteilung beim Training in der Neusser Skihalle. Zu den Special Olympics Welt-Winterspielen fahren fünf Athleten nach Österreich.

„Die Sportabteilung der Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann darf mit einem großen Aufgebot an den kommenden Special Olympics Winterspielen für Menschen mit geistiger Behinderung teilnehmen“, freut sich Jakob Dreesmann, Leiter der Lebenshilfe-Sportabteilung.
Zu den Nationalen Special Olympics Winterspielen vom 06. bis 09. März in Willingen hätten sich neun Athleten qualifizieren können. Besonders stolz seien die fünf Athleten, die an den Special Olympics Welt-Winterspielen vom 14. bis 25. März in Schladming/Österreich teilnehmen dürfen. „Damit ist ein weiteres Mal der hohe Leistungsstandard unserer Sportabteilung dokumentiert“, so Dreesmann. „Es ist wunderbar, dass wir fünf Athleten bei den Weltspielen dabei haben, sie sind offiziell von Special Olympics nominiert worden.“

Närrischer bunter Nachmittag

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Die Lebenshilfe lädt traditionell Kinder und deren Familien, die die heilpädagogische Frühförderung besuchen, zu einem närrischen Nachmittag ein. Rund 16 Kinder und deren Eltern klatschten und tanzten durch den Saal. Mit originellen und einfallsreichen Kostümen waren Groß und Klein gekommen. Renate und Wolfgang Siegert, die ehrenamtlich das Programm seit vielen Jahren gestalten, sorgten für einen ausgelassenen Nachmittag mit Gesang und Spielen und erhielten von Samuel I. und Jacinta I. einen Orden. Schirmherr Ignacio Ordejón setzte sich ans Klavier und stimmte einen Karnevalsschlager an. Die kleine Prinzengarde von Rot-Weiß besuchte die Kinder und boten den Zuschauern drei tolle Gardetänze. Auch Prinzessin Emelie I. stattete den Kleinen einen Besuch ab und brachte für jedes Kind ein Kuscheltier mit. Danach stand noch die Wageneinweihung auf dem Programm. Weitere Ordensträger sind die Mitarbeiterinnen Christine Aschfalk und Petra Droll von der Lebenshilfe. Gegen 18.00 Uhr endete das Fest. Müde vom Tanzen und Singen gingen die Kinder mit ihren Eltern und Großeltern glücklich nach Hause.