Langenfelder WochenPost Artikel vom 1.März 2017

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»Das widerspricht all unseren Werten«
Vorsitzende der Lebenshilfe Kreisvereinigung äußert sich zu aufgedeckten Missständen in Leverkusen – und informiert über eigene Präventionsmaßnahmen

Kreis Mettmann (DP). Durch die RTL-Enthüllungsreportage vom »Team Wallraff« ist die Lebenshilfe Leverkusen zu trauriger Berühmtheit geraten. Auf den verdeckt erstellten Aufnahmen, die letzte Woche ausgestrahlt wurden, ist zu sehen, wie Betreuer in einer Werkstatt Menschen mit Behinderungen schikanieren. Die Sendung schockierte ein Millionenpublikum vor den Fernsehern. Fassungslos reagiert auch die Lebenshilfe Kreisvereinigung Mettmann auf die Geschehnisse in ihrer Nachbarschaft.

»Die Berichterstattung hat uns sehr getroffen«, sagt die 1. Vorsitzende Nicole Dünchheim auf Nachfrage der WochenPost. Der Vorstand sei am Tag der Ausstrahlung von der Bundesvereinigung darauf aufmerksam gemacht worden, dass am Abend eine RTL-Reportage Missstände in Einrichtungen der Behindertenhilfe thematisieren werde. Was die Mettmanner Führungsriege dann sah, habe sie »zutiefst entsetzt«. »Dass durch einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jahrzehntelange Pioniers- und Aufbauarbeit sowie das Selbstverständnis von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern in Verruf gerät, ist erschütternd«, so Nicole Dünchheim. »Das gezeigte Verhalten widerspricht all unseren Werten und wird von uns aufs Äußerste verabscheut.«

Die bei #teamWallraff gezeigten Übergriffe widersprechen all unseren Werten!

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Diesem Statement der Bundesvereinigung Lebenshilfe zur Sendung  #TeamWallraff stimmen wir als Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann voll und ganz zu. Dass durch einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebenshilfen in Leverkusen und Speyer jahrzehntelange Pioniers- und Aufbauarbeit sowie das Selbstverständnis von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern in Verruf gerät, ist erschütternd. Das gezeigte Verhalten widerspricht all unseren Werten und wird von uns aufs Äußerste verabscheut.
Wir betonen an dieser Stelle, dass jede der 509 örtlichen Lebenshilfevereinigungen juristisch und organisatorisch selbstständig sowie voneinander unabhängig ist. Jeder Verein hat seinen eigenen ehrenamtlichen Vorstand, seine eigene Geschäftsführung und individuelle Organisation, so auch unsere Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann.

Lebenshilfe-Athleten haben sich gut vorbereitet.

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Die Ski Alpin-Athleten der Lebenshilfe-Sportabteilung beim Training in der Neusser Skihalle. Zu den Special Olympics Welt-Winterspielen fahren fünf Athleten nach Österreich.

„Die Sportabteilung der Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann darf mit einem großen Aufgebot an den kommenden Special Olympics Winterspielen für Menschen mit geistiger Behinderung teilnehmen“, freut sich Jakob Dreesmann, Leiter der Lebenshilfe-Sportabteilung.
Zu den Nationalen Special Olympics Winterspielen vom 06. bis 09. März in Willingen hätten sich neun Athleten qualifizieren können. Besonders stolz seien die fünf Athleten, die an den Special Olympics Welt-Winterspielen vom 14. bis 25. März in Schladming/Österreich teilnehmen dürfen. „Damit ist ein weiteres Mal der hohe Leistungsstandard unserer Sportabteilung dokumentiert“, so Dreesmann. „Es ist wunderbar, dass wir fünf Athleten bei den Weltspielen dabei haben, sie sind offiziell von Special Olympics nominiert worden.“

Närrischer bunter Nachmittag

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Die Lebenshilfe lädt traditionell Kinder und deren Familien, die die heilpädagogische Frühförderung besuchen, zu einem närrischen Nachmittag ein. Rund 16 Kinder und deren Eltern klatschten und tanzten durch den Saal. Mit originellen und einfallsreichen Kostümen waren Groß und Klein gekommen. Renate und Wolfgang Siegert, die ehrenamtlich das Programm seit vielen Jahren gestalten, sorgten für einen ausgelassenen Nachmittag mit Gesang und Spielen und erhielten von Samuel I. und Jacinta I. einen Orden. Schirmherr Ignacio Ordejón setzte sich ans Klavier und stimmte einen Karnevalsschlager an. Die kleine Prinzengarde von Rot-Weiß besuchte die Kinder und boten den Zuschauern drei tolle Gardetänze. Auch Prinzessin Emelie I. stattete den Kleinen einen Besuch ab und brachte für jedes Kind ein Kuscheltier mit. Danach stand noch die Wageneinweihung auf dem Programm. Weitere Ordensträger sind die Mitarbeiterinnen Christine Aschfalk und Petra Droll von der Lebenshilfe. Gegen 18.00 Uhr endete das Fest. Müde vom Tanzen und Singen gingen die Kinder mit ihren Eltern und Großeltern glücklich nach Hause.

Der Saal kochte beim Närrischen Bunten Abend der Lebenshilfe

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Didi Trappe mit Lebenshilfe-Sänger Karl-Heinz-Hofmann, der gerade einen Orden erhielt.

(Monheim a.Rh./Langenfeld/Kreis Mettmann) Ein Non-Stopp-Programm von drei Stunden mit lauter Höhepunkten und allen Gruppen, die in Monheim Rang und Namen haben, das bringt für die Lebenshilfe nur Didi (Dieter) Trappe zustande, der dieses Jahr den „Närrischen Bunten Abend“ im Monheimer VHS-Saal zum 19. Mal moderierte. Eine Karnevalssitzung, die die Bewohner sowie deren Angehörige und Freunde zu Begeisterungsstürmen hinriss.

„Nächstes Mal habe ich ein großes Jubiläum, dann ist es das 20. Mal“, kündigte Trappe bei der Begrüßung an. Der 1. Vorsitzenden der Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann, Nicole Dünchheim, war die Freude über den mit närrischen Besuchern gefüllten Saal anzusehen, vor allem, weil nicht nur Gäste aus Langenfeld, Monheim, Hilden usw., sondern auch die „Nordlichter“ des Kreises zugesellt hatten. „Wer ist aus Velbert/Heiligenhaus? Wer ist aus Langenfeld? Wer ist aus Monheim?“ fragte sie nacheinander in den Saal.

Lebenshilfe feiert bunten Nachmittag und verabschiedet Ehrenhoppeditz Günter Vogel

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Zum ersten Mal stand die große Karnevalssitzung der Lebenshilfe im Pfarrsaal Peter und Paul nicht unter der Leitung von Günter Vogel. Ein Urgestein des Ratinger Karnevals und seit 30 Jahren Moderator des närrischen bunten Nachmittags der Lebenshilfe, gab das Zepter an Schützenchef Gero Keusen weiter, der ebenfalls ein echtes Urgestein des Brauchtums und Ex-Karnevalsprinz ist. Vogel war sichtlich gerührt über die vielen Dankesworte und die Geschenke zum Abschied. Die Vorsitzende Nicole Reinhold-Dünchheim bedankte sich im Namen der Lebenshilfe und deren Bewohner mit der Ehrennadel der Lebenshilfe und einer Einladung zum Benefizkonzert. Die Nutzer und Mitarbeiter des Betreuten Wohnens Süd überreichten eine Fotomontage und einen selbst hergestellten Orden.