Hohe Wertschätzung für die Ehrenamtler der Lebenshilfe

Unsere Ehrenamtler wurden wieder mit einem erlebnisreichen Ausflug belohnt. Ein Highlight war die Rundfahrt an der Biggetalsperre.

Nicht von ungefähr sind viele ehrenamtliche Kräfte der Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann über Jahre und Jahrzehnte im Einsatz. „Sie genießen bei uns hohe Wertschätzung, denn sie unterstützen uns auf verschiedene Weise in unterschiedlichen Arbeitsfeldern“, erklärt Nicole Dünchheim, 1. Vorsitzende der Lebenshilfe im Kreis Mettmann.  Als ein besonderes Dankeschön ist deshalb auch der jährliche Ausflug gedacht, bei dem einmal unbeschwert das entspannende Genießen im Vordergrund steht. Aus dem gesamten Kreis Mettmann, von Heiligenhaus über Wülfrath, Velbert, Ratingen bis zu den Städten im Süden des Kreises wie Langenfeld, Monheim, Hilden waren alle eingeladen, und mehr als 40 Ehrenamtler nahmen teil. „Ohne Ihre Arbeit wäre Vieles nicht möglich,

20 Jahre nicht nur „Ein Dach über dem Kopf“

Elf der zwölf Bewohner und ganz hinten rechts Susanne Kulm, eine der beiden Leiterinnen der Außenwohngruppe Grenzstr. 17.

In der Lebenshilfe-Außenwohngruppe Grenzstraße 17 wohnen und leben zwölf glückliche Bewohner.Vor 20 Jahren war der Neubau der Außenwohngruppe Grenzstraße 17 bezugsfertig. Seitdem gibt es dort eine eingeschworene, gut funktionierende Wohngemeinschaft, die von Susanne Kulm und Susanne Nogossek geleitet wird. „Für unsere zwölf Bewohner leisten wir Hilfe zur Selbsthilfe, Betreuung, Anleitung, Begleitung bei allen relevanten Dingen des Lebens“, zählt Susanne Kulm den Aufgabenbereich auf. Wer ausreichende Selbständigkeit erworben habe, könne auf Wunsch in das Betreute Wohnen wechseln. Jede Bewohnerin, jeder Bewohner habe sein „eigenes Reich“, ein Zimmer, das er nach eigenen Vorstellungen gestalten und einrichten könne. Dazu gebe es in jeder Etage einen Gemeinschaftsraum zum Klönen, Essen zubereiten, Mahlzeiten gemeinsam einnehmen.

Teilhabegesetz ist im Lebenshilfe-Wohnheim Heiligenhaus schon Wirklichkeit

Der Mitarbeiter-Chor sang nach einem selbst gedichteten Text.

„Bei uns haben die 40 Bewohner schon von Anfang an alle ein Einzelzimmer“, berichtet Jörg Dornieden, Leiter des Lebenshilfe-Wohnheims in Heiligenhaus, an der Abtskücher Straße 22. Damit sei hier eine Forderung des Teilhabegesetzes bereits erfüllt, nach der bis 2018 80% der Wohnheimplätze als Einzelzimmer vorgehalten werden müssen. Dornieden ist im November 1997 mit den Bewohnern in das Haus eingezogen und hat seit acht Jahren die Leitungsfunktion inne. „Wir haben in unserem Haus zwei Selbstversorgergruppen, die z.B. ganz allein einkaufen. Eine Bastelgruppe stellt jahreszeitliche Gegenstände her, eine Werksgruppe arbeitet praktisch mit unserem Hausmeister“, berichtet Dornieden. Auch in der Freizeit gebe es verschiedene Angebote wie der Besuch einer integrativen Tanzschule, Bücherausleihe, therapeutisches Reiten, eine Trommelgruppe und eine Klangschalenreise, bei der die Bewohner zur Ruhe kommen können.

Lebenshilfe Journal wurde wieder unterstützt

Im Jahr 2015 wurde das Lebenshilfe Journal wieder durch drei Unternehmen unterstützt. Zum Dank wurden den Partnern Urkunden überreicht. Mit ihrer Unterstützung leisten die Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Integration von Menschen mit Behinderung.
Foto: von li. nach re.:Thomas Weuthen (K.A. Sahm Autoservice GmbH), Nicole Reinhold-Dünchheim (Vorsitzende Lebenshilfe e.V. KV Mettmann) und Ulrich Hamacher (Kreissparkasse Düsseldorf).
Leider konnte unser 3. Partner seine Urkunde nicht persönlich entgenen nehmen: Geschäftsführer, Andrej Gregoriew (Geocon Software GmbH in Berlin)

Lady Lions Langenfeld spenden an Lebenshilfe-Wohngruppen

Die sechs Damen von Lady Lions Langenfeld und die Bewohner der Außenwohngruppe Grenzstraße 17. 4.500 € für Ausflüge und Unterstützung der Langenfelder Sportler mit Behinderung

Langenfeld. Golfer Olaf Guttek, ein Bewohner der Lebenshilfe-Außenwohngruppe in der Grenzstraße 17, wurde von den Lady Lions Langenfeld im wahrsten Sinne „in die Mitte genommen“. Beim 1. Langenfeld Lady Lions Cup im Juni dieses Jahres war er unter 105 Golfern ein Ehrengast. „Strahlend nahm er den Sonderpreis des Tages, einen für ihn konzipierten Pokal, entgegen“, schrieb die Pressebeauftragte der Lady Lions Langenfeld, Anne Sroka-Johann. Dass ein Golfer mit geistiger Behinderung überhaupt in die Lage versetzt worden ist, sei dem ehrenamtlichen Trainer Simon Gatermann zu verdanken. Gatermann, der Lehrer an einer Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung beschäftigt ist, konnte sich nicht nur auf Olaf Guttek einstellen, sondern auch sein Talent durch ein von ihm entwickeltes spezielles System fördern. Jetzt wurde der Erlös aus diesem Cup, die stolze Summe von 4.500 €, von der Fördervereinsvorsitzenden der Lady Lions Langenfeld, Roswitha Albers, an den Leiter des Lebenshilfe-Wohnverbundes Langenfeld-Monheim, Stefan Stahmann, übergeben.