Die Uhr tickt für die Special Olympics Welt-Sommerspiele in L.A.

Lars Glindemann (letzte Reihe außen) vom Autohaus Ford Jungmann hat einen großen Karton mit Sportkleidung für die Rollerskater mitgebracht.

Zwei Rollerskaterinnen der Lebenshilfe-Sportabteilung sind  in L.A. dabei. Am letzten Trainingstag vor den Sommerferien hatte die Rollerskating-Gruppe einen besonderen Besuch: Marcus Jungmann, Inhaber des Autohaus Ford Jungmann, sowie Lars Glindemann, Geschäftsführer der Wülfrather Niederlassung dieses Autohauses, hatten eine Menge Überraschungen im Gepäck. Beide haben schon im April ein Fußballturnier mit Bewohnern der Lebenshilfe und Spielern der SSVg Velbert sowie mehreren Velberter Schulen arrangiert. Es war ihr Wunsch, den Überschuss für das Startgeld der beiden Teilnehmerinnen an den Special Olympics Welt-Sommerspielen, Sandra Edler und Sandra Petzoldt, zur Verfügung zu stellen. „Ich freue mich, hier sein zu dürfen als derjenige, der Euch unterstützt“, erklärte Glindemann in einer kurzen Begrüßung.

Gemeinsames Anpacken beim "Ein Tag für deine Stadt (Lebenshilfe)"

Die Lebenshilfe ist dankbar für die tatkräftige Unterstützung, die für die Schlüsselregion Heiligenhaus und Velbert zum ersten Mal am 19. Juni stattgefunden hat. Wohnheimleiter Jörg Dornieden von der Lebenshilfe steht voll hinter der Aktion. Hier brauchten die Bewohner ein bisschen Hilfe beim Autowaschen, dafür hatte sich schnell ein Team der Stadtwerke aus Heilgenhaus gefunden. Chef Michael Scheidtmann hat sich dafür nicht nur wegen der direkten Nachbarschaft entschieden: „Wir wollen mit gutem Vorbild vorangehen.“

Heljens Fighter schafften es ins Champions-Cup A-Finale

Die Sportgruppe der Lebenshilfe spielte in der “Königsklasse” mit. Für das 10. Integrative Drachenbootrennen auf dem Baldeneysee in Essen hätte man sich Sonnenschein gewünscht. Stattdessen gab es schon beim ersten Rennen, an dem um 09:30 Uhr auch die „Heljens Fighter“ der Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann teilnahmen, heftige Regenschauer. Das hielt die hochmotivierte Mannschaft mit Athleten hauptsächlich aus dem Norden des Kreises Mettmann (Velbert, Heiligenhaus, Wülfrath) nicht davon ab, ihr Bestes zu geben. Und prompt schafften sie es in der Zeit von 1:20,9 Min. auf Rang 2. Der zweite Vorlauf lief noch besser,

„Juhuu, ich habe eine Medaille bekommen.“

Die Mannschaft der Lebenshilfe-Sportabteilung Kreisvereinigung Mettmann mit ihren Trainern.Athleten der Lebenshilfe-Sportabteilung glänzten mit Spitzenleistungen. Schlag auf Schlag geht es auch diesem Jahr mit den sportlichen Terminen voran. Die Special Olympics Wettbewerbe für Menschen mit geistiger Behinderung sind wie immer auch ein Magnet für die Athleten der Lebenshilfe-Sportabteilung im Kreis Mettmann. Nach den fulminanten Erfolgen bei den Nationalen Special Olympics Winterspielen fanden nun die ersten Special Olympics NRW Landesspiele 2015 in Paderborn statt. Rund 600 Athlet/innen gingen in acht Sportarten an den Start. „Fünf Schwimmer und eine Schwimmerin hatten bereits am ersten Tag ihre Klassifizierungswettbewerbe,

Monheimer Sportler haben auch 2014 großartige Leistungen vollbracht

Wolfgang Eitenauer (li.) und Julia Schmidt von der Sportabteilung der Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann, mit Bürgermeister Daniel Zimmermann

Im voll besetzten Monheimer Ratssaal konnte Karl-Heinz Göbel, 1. Vors. des StadtSportVerband Monheim am Rhein, zahlreiche vor allem junge Sportlerinnen und Sportler und deren Begleiter begrüßen. In Monheim gebe es rund 7.000 Sportler/innen in 25 Vereinen. Goebel dankte den vielen ehrenamtlichen Trainern für ihre hervorragende Arbeit und Bürgermeister Daniel Zimmermann dafür, dass er für die Sportlerehrung den Ratssaal zur Verfügung gestellt habe. „Es ist schön, dass jedes Jahr herausragende sportliche Leistungen gewürdigt werden können“, so Göbel. Bürgermeister Zimmermann betonte, dass er sich dem nur anschließen könne. „Das sind tolle Sachen, die in den Sportvereinen passieren, und die Stadt Monheim unterstützt dies auch im kommenden Jahr.“