Lebensqualität der Menschen mit Behinderung verbessern

Spenden an die Lebenshilfe bringen Freude in den Alltag von Menschen mit geistiger Behinderung.

Jetzt wird es noch einfacher, die Lebenshilfe durch ein neues Online-Verfahren mit Spenden zu unterstützen. Wenn Sie „Spenden“ anklicken, werden Sie automatisch weitergeführt. „Auch kleine Beträge helfen uns, die Lebensqualität der uns anvertrauten Menschen mit Behinderung zu verbessern, ihnen einen größeren Anschluss an das Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen“, so Marius Bartos, Geschäftsführer der Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann. Es gebe eine Vielzahl von Projekten, um das große Ziel „Inklusion“ in kleinen Schritten zu verwirklichen. Die Finanzierung durch die öffentlichen Haushalte reiche dafür jedoch nicht aus.

Lebenshilfe-Athleten beim Mittelrhein-Marathon am 17. Mai 2015 mittendrin

Motto: „Gib deinen Sinnen freien Lauf". Drei Athleten und drei Übungsleiter waren auf Rollen am Start. „Drei, zwei, eins“ - und los ging es. Die Athleten und ihre Übungsleiter waren gut vorbereitet. Die Rollen zischten und die Gruppe formierte sich in eine Reihe. Wie im Gänseflug, also energiesparend, brauste die Mannschaft voran. Mit einigen weiteren Hundert Athleten ging es ab dem Start in Boppard direkt leicht ansteigend los. 42 Kilometer mussten nun auf Inlinern gefahren werden, das Ziel am Deutschen Eck in Koblenz musste erreicht werden. Nicht irgendwann, denn nach 2:45 Stunden wird die Strecke von den Organisatoren wieder für den Fahrzeugverkehr freigegeben.

"Cooking for friends" brachte 630 Euro ein

Drei Mitglieder des Leos Club Niederberg waren zu Besuch, um einen Scheck in Höhe von 630 Euro zu überreichen. Dieser Betrag wurde durch die Aktion der Leo`s "Cooking for friends" eingenommen. Ursula Bornmann, pädagogische Geschäftsführerin und Wohnheimleiter Jörg Dornieden berichteten über die Arbeit der Lebenshilfe und dem Wohnheimalltag in Heiligenhaus. Frau Solveig Meyer (Präsidentin der Leo´s), Nils Schmidt und Hauke Haak hörten bei Kaffee und Kuchen den Bewohnern Lothar Augustin und Olaf Polte zu, was mit der Spendensumme angestellt wird: Es wird ein überdachter Sandkasten errichtet und die Spende dient dem Materialienkauf. Nach dem Kaffeetrinken gab es noch eine Besichtigung des Wohnheims. Es war ein gelungener Nachmittag. Die Gäste waren von dem herzlichen Empfang und dem Haus sehr angetan.

Freiraum für Eltern und Angehörige gewinnen

Der Familienunterstützende Dienst der Lebenshilfe hilft dabei. Der Familienunterstützende Dienst der Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann bietet in der Teestube der Lebenshilfe in Langenfeld, Auf dem Sändchen 24, jeweils einmal monatlich Freizeitangebote für Kinder von 6-12 Jahren und für Jugendliche von 12-18 Jahren. „Wir öffnen diese Gruppen für junge Menschen mit und ohne Behinderung, es solle ein inklusives Angebot sein“, erklärt Janina Fagas, Koordinatorin des Familienunterstützenden Dienstes. Für Eltern und Angehörige von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung sei es auch eine Möglichkeit, einmal etwas Freiraum für sich zu bekommen. „Vielleicht möchten sie mal in Ruhe etwas einkaufen, einen Kaffee trinken oder ein Eis essen, mal einen Nachmittag lang etwas nur sich tun“, führt Fagas als Beispiele an, auch einmal an sich selbst zu denken.

Spannende Wettbewerbe beim 5. Monheimer Sportfest

Die vier Fußballmannschaften nach dem Turnier. Der Wanderpokal bleibt beim BeWo Ratingen.

Das Jahnstadion bot den Rahmen für Menschen mit Behinderung aus der Region. Am frühen Morgen war der Himmel noch Wolken verhangen, doch das änderte sich bald. „Im letzten Jahr hatten wir Regen und Sturm“, erinnerte Jakob Dreesmann die zahlreichen Sportlerinnen und Sportler im Monheimer Jahnstadion bei seiner Begrüßung. Das Organisationsteam mit Jakob Dreesmann (Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann), Christoph Schluckebier (Heilpädagogischer Verbund der Graf-Recke-Stiftung), Monika Steinbrecher (Sportgemeinschaft Monheim 1894/1968 e.V.), Christina Hesse (LVR-Heilpädagogisches Zentrum Langenfeld) und Ulrich Matzken (LVR-Berufskolleg Düsseldorf) hatte für eine gute Vorbereitung und einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Bei trockenem Wetter startete ein 200 m-Lauf, getrennt für Männer, Frauen und Rollstuhlfahrer, die Sportler konnten sich im Weitsprung und Ballweitwurf messen, Mini-Cricket forderte Geschicklichkeit und als Höhepunkt fand ein Fußballturnier mit vier Mannschaften statt.