Inklusiver Gottesdienst in Ratingen


Die Lebenshilfe bereitete mit der Pfarrjugend von St. Peter & Paul -unter der Leitung von Esther Siebers- einen inklusiven Wortgottesdienst vor. Menschen mit und ohne Behinderung hatten sich schon im September getroffen, um diesen Gottesdienst zum Thema Freundschaft vorzubereiten.
Die Musikgruppe der Lebenshilfe begleitete mit Mutmachliedern und Kanon. Das Freunde sehr wichtig sind und eine Freundschaft auch gepflegt werden muss, konnte man an den Plakaten ablesen, die vorbereitet waren. Pfarrer Daniel Schilling war begeistert und freute sich über die intensive Zusammenarbeit. Im Anschluss an den Gottesdienst traf man sich im Pfarrzentrum. Eheleute Böcker hatten für 80 Personen gekocht. Das Team um Birgit Auer war wieder zur Stelle und half bei der Essensausgabe und beim anschließendem Aufräumen. Herzlichen Dank allen Helfern!

Uwe Schummer MdB als Landesvorsitzender der Lebenshilfe NRW wiedergewählt

NRW-Sozialminister Rainer Schmeltzer bezog vor den Delegierten am Nachmittag Stellung. Deutlich wurde er bei den Zugangskriterien zur Eingliederungshilfe. „Es darf nicht sein, dass Menschen künftig durch das Raster fallen, die heute noch Eingliederungshilfe beziehen“, erklärte Schmeltzer. Als „nicht sachgerecht“ bezeichnete er die Schnittstelle zwischen Eingliederungshilfe und Hilfe zur Pflege. Es dürfe nicht zu einem Ausschluss aus der Pflegeversicherung von Menschen mit Behinderung kommen, das ambulante Wohnen in NRW darf nicht gefährdet werden. Damit griff er konkrete Forderungen der Lebenshilfe an das BTHG auf. Außerdem kritisierte Schmeltzer die gesetzliche Grundlage, wonach Schulbegleitungen ausgeschrieben werden müssen. Er werde sich für eine Gesetzesinitiative im Bundesrat einsetzen, um hier eine bessere gesetzliche Grundlage auf Bundesebene zu erwirken. Der Minister sprach sich ebenso für mehr berufliche Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt aus. NRW sei in diesem Punkt bundesweit vorbildlich. „Diese Menschen werden gebraucht in der Gesellschaft. Nichts ist so überzeugend, wie die gelebte integrative Praxis.“

40 Jahre Frühförderung - Großes Lob beim Festakt

Landrat Hendele überreicht der Vorsitzenden Nicole Reinhold-Dünchheim einen von drei Tillys (Wimmelbild, welches anlässlich des 200 jährigen Bestehens des Kreises erstellt wurde)

Dem gesunden Aufwachsen von Kindern wird im Kreis Mettmann ein hoher Stellenwert beigemessen. Unter den 90 Gästen beim bunten Festakt anlässlich des 40 jährigen Jubiläums, waren viele Förderer und Freunde der Lebenshilfe.
Festredner waren Landrat Thomas Hendele und der Ratinger Bürgermeister Klaus Pesch. ,,Die Geburtsstunde der Frühförderung im Jahr 1976 hatte das Ziel, drohende oder bereits eingetretene Behinderungen so früh wie möglich zu erkennen und das Kind durch ganzheitliche Förder- und Behandlungsmaßnahmen in seiner Entwicklung zu unterstützen. Die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V. Kreisvereinigung Mettmann gab damals den Anstoß dazu. Wir bedanken uns ausdrücklich für das jahrzehntelange Engagement und diese professionelle Arbeit“, so Landrat Hendele.

Das Wohnheim Velbert der Lebenshilfe feierte Umbau-Party

„Betreten der Baustelle erwünscht“ – dieses T-Shirt trugen alle Bewohner zur Umbau-Party, um zu demonstrieren, dass die Besucher auf der „fertigen“ Baustelle willkommen sind.

Nach 15 Monaten Bauzeit sind Brandschutzanlagen und Feuertreppe fertig. „Wir sind froh, dass die Baustelle endlich zu Ende ist. Ich möchte ein Lob aussprechen an die Bewohner, die das alles ertragen mussten, und das Mitarbeiterteam im Haus, das unsere Bewohner liebevoll betreut und in den letzten Monaten vor besonderen Herausforderungen stand“, erklärte Nicole Dünchheim, 1. Vorsitzende der Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann anlässlich der Umbau-Party. „Betreten der Baustelle ausdrücklich erwünscht“, so lautete das einladende Motto an die zahlreichen Gäste.Das Wohnheim und der Hof waren entsprechend geschmückt mit Bauschildern der Gartenbaufirma Rudi Saarmann, Bewohner Hatten T-Shirts mit dem Motto der Umbau-Party angezogen und die Mitarbeiter/innen rote Westen und teilweise Schutzhelme auf dem Kopf.

Frühförderung der Lebenshilfe lädt zum Fachforum ein

Anlässlich Ihres 40 jährigen Jubiläums feiert der Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann am 2. November von 15:00-18:00 Uhr das 40 jährige Jubiläum mit einem Fachforum in Ratingen. Als Referenten konnten zwei renommierte Ärzte aus dem Florence-Nightingale-Krankenhaus in Düsseldorf gewonnen werden. Dr. med. Martin Andree Berghäuser und Martina Schrödter. Themen sind „Frühgeborene an der Grenze zur Lebensfähigkeit: Ethik-Risiken-Chancen“ und „Endlich zu Hause- und dann? Aspekte der Langzeitbetreuung ehemaliger Frühgeborener“. Wer Interesse an einer Teilnahme hat, kann sich per E-Mail bis Freitag, 28.10. anmelden. Es sind noch 20 Plätze frei. Die Teilnahme ist kostenfrei. Spenden sind natürlich willkommen. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.