Teilhabe statt Ausgrenzung! Keine Diskriminierung von Menschen mit geistiger Behinderung!

Die Lebenshilfe startete eine bundesweite Kampagne

Die Forderungen der Lebenshilfe zum Bundesteilhabegesetz und zum Pflegestärkungsgesetz III sind:


Menschen mit geistiger Behinderung brauchen zu ihrer Unterstützung Eingliederungshilfe: in der Schule, beim Wohnen, bei der Arbeit und in der Freizeit. Die Bundesregierung will die Eingliederungshilfe ändern.

Dazu fordert die Lebenshilfe:

  • der Zugang zu den Leistungen der Eingliederungshilfe darf nicht so begrenzt werden, dass Menschen, die in weniger als 5 Lebensbereichen Einschränkungen aufweisen, ausgeschlossen sind. Eine solche Hürde ist zu hoch!
  • Menschen mit Behinderung und Pflegebedarf dürfen nicht von der Pflegeversicherung ausgeschlossen werden. Das ist Diskriminierung! Sie brauchen zur Teilhabe beides: Leistungen der Eingliederungshilfe und der Pflege.
  • Die Kosten der Unterkunft in Wohnstätten dürfen nicht willkürlich begrenzt werden. Wenn das Wirklichkeit wird, droht vielen Wohnstätten für Menschen mit geistiger Behinderung das finanzielle Aus, und die Menschen verlieren ihr Zuhause.
  • Kein Gemeinschaftszwang! Menschen mit Behinderung dürfen nicht gezwungen werden, ihre Unterstützung mit anderen zu teilen – vor allem nicht beim Wohnen und in der Freizeit.
  • Auch Menschen mit einer geistigen Behinderung dürfen nicht von den verbesserten Regelungen zur Heranziehung ihres Vermögens ausgeschlossen werden. Auch sie haben ein Recht auf ein Sparbuch!

Ohne diese Änderungen drohen deutliche Verschlechterungen gerade für Menschen mit geistiger Behinderung.

Das kann die Lebenshilfe nicht akzeptieren!

Lebenshilfe journal wird unterstützt

Die Unterstützer Ulrich Hamacher (li.), Kreissparkasse Düsseldorf und Thomas Weuthen von K.A. Sahm Autoservice GmbH besuchten die Geschäftsstelle. Für ihre Anzeigen im Lebenshilfe journal bedankte sich die Vorsitzende der Lebenshilfe e.V. KV Mettmann, Nicole Reinhold-Dünchheim.

4 Azubis der Langenfelder Sparkasse besuchen Seniorengruppe der Lebenshilfe

Die Ausbildungsbetreuerin der Sparkasse Langenfeld, Kathrin Lange, besuchte mit vier Auszubildenden das Lebenshilfe Wohnheim am Auguste-Piccard-Weg 21. Schon zum 2. Mal verbringen Azubis einen Arbeitstag bei der Lebenshilfe. In diesem Jahr besuchten uns Kim Kleinschmidt, Jennifer Pies, Denise Hartmann und Helene Maidenger. „Wir möchten, dass unsere Azubis über den Tellerrand schauen, denn auch Menschen mit Behinderung sind unsere Kunden. Sie lernen mit verschiedenen Menschen umzugehen - einen Perspektivwechsel vorzunehmen“, so Kathrin Lange. Die jungen Frauen sind zwischen 17 und 19 Jahre alt und sehen diesen Tag als persönliche Bereicherung. Alle freuten sich über den Kontakt zu den Bewohnern aus der Seniorengruppe und über die gemeinsame Zeit. Nicht nur das Mensch ärgere Dich Spiel vertrieb die Zeit, denn die Azubis machten auch einen Rundgang durch das Haus. Alle Bewohner zeigten gerne ihre eigenen Zimmer. Zum Abschluss fand eine Fragestunde mit Bettina Braune, stellvertretende Wohnverbundleiterin statt, um die Eindrücke des Tages zu reflektieren. Alle waren sich einig: der Tag ging viel zu schnell vorüber, sowohl für die Azubis als auch für die Bewohner.

Sommer – Sonne- Straßenfest

Das Foto zeigt die Bewohner der drei Häuser vor dem Haus Nr. 21.
Mit einem großen Straßenfest feiert die Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann das 25jährige Bestehen der Außenwohngruppen in Langenfeld in der Kreuzstraße 21, 26 und 30. Dies wird verbunden mit dem jährlichen Sommerfest am Samstag, dem 27. August von 14:00 bis 18:00 Uhr. Die Außenwohngruppen in der Kreuzstraße, Grenzstraße 17 und der Monheimer Turmstraße 5 gehören wie auch das Wohnheim im Auguste-Piccard-Weg 21 zum Wohnverbund Langenfeld/Monheim. „Wir bieten unseren Gästen super Musik, Unterhaltung, Spaß und viele Attraktionen, und für das leibliche Wohl Kaffee und Kuchen, Leckeres vom Grill, Frozen Joghurt und Vieles mehr“, kündigt Wohnverbundleiter Stefan Stahmann an.

„Eiszeit“ der Lebenshilfe-Teestube Auf dem Sändchen

Spaghetti-Eis mit Himbeersoße ist Tradition vor der Sommerpause. Wenn Heidrun Haagmans und ihr Team von der Teestube der Lebenshilfe in Langenfeld, Auf dem Sändchen 24, zur „Eiszeit“ einladen, steht eine Sommerpause bevor. „Dieses Jahr machen wir aber nur zwei Wochen Urlaub, denn die Leute freuen sich, wenn sie auch im Sommer kommen dürfen“, erklärt Haagmans. Das Eis essen im Eiscafé Simonetti ist mittlerweile schon Tradition.