Tierparkbesuch, Wasserspaß. Reiten und Vieles mehr

Drei Wochen Ferienspaß für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung in Langenfeld, von denen ein großer Teil die Virneburgschule besuchen.  "Die meisten Schüler haben ab der ersten bzw. zweiten Woche teilgenommen,  es waren zwischen elf und 19 Kinder und Jugendliche, die wir betreuten“, berichtet Kevin Jung, Leiter dieser Ferienmaßnahme. Ein engagiertes, kompetentes Mitarbeiter-Team hat den Kindern und Jugendlichen viel geboten. 

Im Boot mit Peter Beyer und Jürgen Rolf Braun

Fast 30 Bewohner und einige Angehörige kamen diesen Samstag wieder zum „Kanutag“ am Bootshaus des TV Heiligenhaus in Essen Kettwig. Rolf Lotz und Birgit Nink vom Verein unterstützten uns auch dieses Jahr wieder ehrenamtlich, so dass 20 Menschen mit Behinderung in Begleitung von Mitarbeitern und weiteren ehrenamtlichen Helfern das Paddel in den See stechen konnten. Bei schönem Wetter wurde zudem das Tanzbein geschwungen und die Hauswirtschaft hat für leckeren Kuchen und Grillwurst gesorgt. Besonderen Besuch gab es durch den Bundestagsabgeordneten Peter Beyer, den Stadtverbandsvorsitzenden der CDU Heiligenhaus Jürgen Rolf Braun und den stellv. Bürgermeister der Stadt Ratingen, Wolfgang Diedrich.Peter Beyer hat es sich nicht nehmen lassen, die erste Tour mit zu begleiten, und der bootserfahrene Jürgen Rolf Braun hat mehrere Fahrten das Steuer in die Hand genommen. Es war mal wieder ein wunderschöner Tag für unsere Bewohner mit sehr netten Begegnungen an Land und auf Wasser.

Ferienspaß mit der Lebenshilfe

Der Familienunterstützende Dienst der Lebenshilfe bot Kindern und Jugendlichen drei Wochen lang erholsame und interessante Ferientage in Ratingen.
Fragte man die Kinder und Jugendlichen, waren die Ferien vor Ort einfach klasse. Jana Tillmann nahm schon zum 4. Mal in den Ferien teil: „Kettcar fahren und mit Anderen spielen ist toll.“ Sechs Betreuerinnen und Betreuer waren für 12 Kinder und Jugendlichen da. Die Leiterin der Gruppe, Manuela Jeske-Boquoi, freute sich über jeden Tag, an dem das Wetter mitspielte.

Familienunterstützender Dienst entlastet Angehörige

Stadtspaziergang der Jugendgruppe mit Café-Besuch.
In den beiden Gruppen für Kinder und Jugendliche gibt es viel Spaß. „Gute Laune, Einfühlungsvermögen, Verantwortungsbewusstsein und Flexibilität müssen die Mitarbeiter des Betreuungsteams mitbringen, die die Kinder- und die Jugendgruppe betreuen“, betont Katharina Hansen, die alle mit „Ina“ ansprechen. Der Familienunterstützende Dienst veranstaltet einmal monatlich zur Entlastung der Angehörigen ein Freizeitangebot für Kinder von 6-12 Jahren bzw. für Jugendliche von 12-18 Jahren, die überwiegend die Förderschule für geistige Entwicklung (Virneburgschule) besuchen, aber auch für andere Kinder offen ist.

Lebenshilfe-Ortsgemeinschaft war wieder unterwegs

Menschen mit Handicap, Angehörige und Freunde verbrachten einen schönen Nachmittag. Karin Scharnofske-Meyer, Sprecherin der Lebenshilfe-Ortsgemeinschaft Langenfeld-Monheim, hatte zu einem schönen Nachmittag eingeladen. „Wir haben uns bei Kaffee und Kuchen gestärkt und anschließend bei Jahngolf drei Stunden Minigolf gespielt“, berichtet Scharnofske-Meyer.