Ein Dankeschön an die ehrenamtlichen Lebenshelfer


Die 40 Personen große Gruppe der „Lebenshelfer“ verlebte einen schönen Tag in Mainz.

Der Jahresausflug ging dieses Jahr in den Fernsehgarten nach Mainz. Längst nicht selbstverständlich für die Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann sind die vielen Leistungen, die ehrenamtliche Kräfte jahraus, jahrein erbringen. Einmal jährlich werden die ehrenamtlichen „Lebenshelfer“ mit einem Ausflug belohnt. So bezeichnete dies auch Nicole Dünchheim, 1. Vorsitzende der Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann: „Auch der heutige Ausflug ist ein Dankeschön an die vielen Ehrenamtler, die uns begleiten und in unterschiedlichen Bereichen wie beim Sport, bei Festlichkeiten oder Spieleabenden tätig sind. Ohne sie wären unsere Angebote nicht so vielfältig.“ Außer Dünchheim war bei diesem Ausflug in den Mainzer Fernsehgarten noch Rosi Klein vom Vorstand dabei. Auch Geschäftsführer Marius Bartos ließ es sich nicht nehmen, die Ehrenamtler zu begleiten. Für jeden der 40 Mitfahrenden aus dem gesamten Kreis Mettmann hatte er eine Lebenshilfe-Kappe mit Emblem mitgebracht, damit man sich in dem Publikumsgewühl besser erkennen konnte.

Das 6. Inklusive Sportfest in Monheim sah viele begeisterte Teilnehmer


Beim Fußballturnier „Jeder gegen jeden“ wurde mit großem Einsatz gekämpft.

Der Spruch von Jakob Dreesmann „Hoffentlich müssen wir nicht wieder zu zweit unter den Schirm“ bewahrheitete sich erstmal nicht. Petrus hielt die Schleusen bis zum Beginn der Siegerehrung geschlossen. Christoph Schluckebier vom Heilpädagogischen Verbund der Graf-Recke-Stiftung eröffnete mit Jakob Dreesmann, Leiter der Sportabteilung der Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann das 6. Sportfest im Monheimer Jahn-Stadion, dessen Gastgeber die Sportgemeinschaft Monheim 1894/1968 e.V. war. Mit im Boot der Organisatoren war das LVR-Berufskolleg Düsseldorf. „Der Kreis Mettmann wünscht viel sportlichen Erfolg, und dass man neue Menschen kennen lernt, gehört dazu“, rief der stellv. Landrat Manfred Krick den Sportbegeisterten zu. Begonnen wurde mit dem Lauf der Rollstuhlfahrer, für das der stellv. Bürgermeister von Monheim, Lucas Risse, den Startschuss gab. Andreas Wahl und Eva Hüppelhäuser führten die beiden Gruppen an, Anna Gödde erhielt ein Sonderlob, weil sie ihren Rollstuhl selbst bewegte.
Spannend war der Dreikampf mit 200 m-Lauf, Weitsprung und Ballwurf. Joachim Klatt erzählte. „Ich habe heute früh noch hier trainiert.“ Dabei erreichte er Platz 15 der Herren.

Tolle Aktion von LG Electronics und Franken-Holz zum Tag der Wirtschaft

Das war ein erfolgreicher und arbeitsreicher Tag für die 11 Azubis. Nach einem gemeinsamen Frühstück starteten wir gemeinsam in den Aktionstag. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Blumen gepflanzt, Gartenhaus aufgebaut und lasiert. Viele Hände haben dazu beigetragen. Wir sagen: Herzlichen Dank dafür. Die Bewohner des Wohnheimes haben nun einen tollen, verschönerten Garten. Die Hochbeete steuerte die Franken Holz GmbH bei.

Grüne Oase fürs Ratinger Wohnheim
Fleißige Hände und großzügige Spenden werten den Garten des Ratinger Wohnheims auf. Aufstecken, festklopfen, nächstes Brett.  Wie am Schnürchen wächst das neue Gartenhaus des Wohnheims Ratingen in die Höhe. Bewohner Michael schaut begeistert zu  und ruft immer wieder „Schneller!“. Dabei legen sich die Auszubildenden von LG Electronics schon mächtig ins Zeug. Während die einen weitere Bretter heranholen, kümmern sich andere um die beiden Hochbeete. Die Aktion anlässlich des Tags der Wirtschaft ist ein voller Erfolg. Das Holz für die Hochbeete sponsorte die Franken-Holz GmbH, die Manpower bringen die Auszubildenden von LG Electronics ehrenamtlich ein.

Lebenshilfe-Ortsgemeinschaft besuchte Bayarena

25 Personen der Lebenshilfe-Ortsgemeinschaft Langenfeld-Monheim hatten sich auf den Weg gemacht, um die Bayarena zu besichtigen.

Vor allem aus den Außenwohngruppen des Lebenshilfe-Wohnverbundes Langenfeld/Monheim kamen die Bewohner, dazu mehrere Eltern, Betreuer und weitere Mitglieder der Lebenshilfe-Ortsgemeinschaft Langenfeld-Monheim, unter ihnen die langjährigen Mitglieder Ingrid und Günter Schmitz. Rund 25 Personen machten sich auf den Weg zur Besichtigung der Bayarena. Organisiert hatte den Ausflug die Sprecherin der Lebenshilfe-Ortsgemeinschaft, Karin Scharnofske-Meyer. Durch das Stadion führten die Tourgides Annika und Nadine. „Im Stadion finden insgesamt 30210 Besucher Platz“, berichteten die Gides. Es gebe auch einen Bereich für Menschen mit Behinderung. „Wir haben uns den Presseraum, die VIP-Lounge und die Zugänge angesehen, durch die die Fußballmannschaften den Rasen bei Spielen betreten“, erzählte Scharnofske-Meyer. Auch den Rasen habe man ausnahmsweise betreten dürfen, da er zum Saisonende ausgetauscht werde. Das sei für die Gruppe ein Highlight gewesen. „Über die Spielerkabinen und den Fitnessbereich sahen wir einen Film.“ Nach der Besichtigung stärkte sich die Gruppe bei McDonalds am Stadion.

Krankenhaus-Kooperation bringt Vorteile

Freuen sich über die Vereinbarung: Thomas Bringmann (stv. Leitung zentrale Notaufnahme), Daniela Beyer-Henn (Pflegedirektorin), Alexander Hammer (stv. Geschäftsführer) sowie Nicole Dünchheim (1. Vorsitzende der Lebenshilfe) und Ulrich Gaßmann (päd. Geschäftsführer und QM-Beauftragter der Lebenshilfe).

Die Lebenshilfe e.V. Kreis Mettmann hat eine Kooperation mit dem Ratinger Sankt Marien Krankenhaus geschlossen. Mitarbeiter der Lebenshilfe bleiben an der Seite ihres Schützlings, falls dieser stationär behandelt werden muss. Immer wieder kommt es vor, dass Bewohner der Wohnheime krank werden und ins Krankenhaus müssen. Für die Betroffenen ist das schwierig – neben ihrer Krankheit müssen sie sich mit der neuen Umgebung und fremdem Pflegepersonal auseinandersetzen. Auch für die Krankenhausmitarbeiter sind die Patienten der Lebenshilfe mitunter eine Herausforderung, weil die Verständigung schwieriger ist oder weil die Bewohner vertraute Abläufe und Pflegepersonen wünschen. „Die Lebenshilfe Leverkusen hat daher eine Kooperationsvereinbarung mit der dortigen Klinik geschlossen. Das Konzept fanden wir überzeugend, daher haben wir uns mit dem Ratinger Sankt Marien Krankenhaus in Verbindung gesetzt“, sagt Ulrich Gaßmann, päd. Geschäftsführer der Lebenshilfe Kreis Mettmann.