Ehrenamtler der Lebenshilfe absolvierten Fahrsicherheitstraining

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Die ehrenamtlichen Lebenshilfekollegen absolvierten ein Fahrsicherheitstraining, um etwaige kniffelige Verkehrssituationen besser begegnen zu können.

 12. November 2014/„Das Fahrsicherheitstraining war eine gelungene Sache und eine Gelegenheit, mit Fahrzeugen der Lebenshilfe kritische Situationen zu erleben.“ So äußerte sich Heinz Wermeling, einer der ehrenamtlichen Fahrer der Lebenshilfe. „Wir konnten dort ausprobieren, wie die Fahrzeuge bei Aquaplaning, Notfallbremsungen, Kurven fahren und Slalom reagieren.“ Auch Theorie zu Reifenwahl, Winter- und Sommerreifen sowie Profiltiefe sei vermittelt worden. Wermeling kam als ehrenamtlicher Busfahrer zur Lebenshilfe, nachdem er in Bonn Lebenshilfe-Werkstätten besichtigt hatte. „Danach war ich dankbar, dass meine Kinder und Enkel alle keine Behinderung haben.“ Wenige Tage später gab es in der Presse eine Anfrage nach ehrenamtlichen Fahrern, „und da wusste ich, dass ich das machen möchte.“ Seitdem fährt er Bewohner mit dem Kleinbus zur Musikschule, zum Schwimmen oder in die Sporthalle an der Jahnstraße. „Ich finde es auch toll, was die Lebenshilfe für die Ehrenamtler tut. Wir werden jährlich zu einem Ausflug und zu Sommerfesten und Weihnachtsfeiern eingeladen.“

„Das Fahrsicherheitstraining fand auf dem ADAC Fahrsicherheitszentrum Rhein-Erft in Weilerswist statt“, berichtete Stefan Stahmann, Wohnverbundleiter der Lebenshilfe Langenfeld/Monheim. „Uns wurde auch die Sicherheitstechnik erklärt und der Bremsweg wurde geschätzt und danach überprüft.“ Der ADAC-Trainer Markus Bergmaier habe viele Informationen auf nette und unterhaltsame Weise vermittelt und bei Fahrmanövern via Funk sofort Rückmeldung gegeben.

„Für die Lebenshilfe ist es enorm wichtig, dass die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Fahrer auch in schwierigen Situationen die Bewohner sicher zu ihren Zielen befördern können“, unterstreicht Stahmann diese Bemühungen.



text: j. steinbrücker