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Lebenshilfe-Athleten sind fit für Nationale Special Olympics Wettbewerbe

am . Veröffentlicht in Aktuelles

Vom 14. bis 18. Mai ist Kiel der Austragungsort für die SO Sommerspiele.

 
Foto: Die Rollerskater stellen wie immer die größte Gruppe der Lebenshilfe bei Special Olympics Sommerspielen.

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Das gilt auch für die 11. Nationalen Special Olympics Sommerspiele 2018, die vom 14. bis 18. Mai in Kiel stattfinden. „Unsere 18 Personen umfassende Athletenmannschaft wird in den Disziplinen Rollerskating, Schwimmen, Tischtennis und Golf an den Wettbewerben teilnehmen“, kündigt Jakob Dreesmann, Leiter der Lebenshilfe-Sportabteilung im Kreis Mettmann an. Sie werden von Coaches und Headcoaches begleitet und unterstützt. „Unsere Athleten vertreten den gesamten Kreis Mettmann und werden auch diesmal ihre besten sportlichen Leistungen zeigen“, ist Dreesmann überzeugt. Da er selbst beruflich verhindert ist, mit nach Kiel zu fahren, wird die langejährige Trainerin der Rollerskater, Gudrun Kronenberg, die Delegationsleitung übernehmen.

Die Athleten der Lebenshilfe haben nicht nur permanent trainiert, sondern auch an Landeswettbewerben erfolgreich teilgenommen. „Wir hätten gern wie bei den letzten Nationalen Sommerspielen in Hannover 2016 und Düsseldorf 2014 mehr Athleten die Möglichkeit gegeben, ihre Leistungen zu zeigen, aber die Teilnehmerzahl ist leider beschränkt“, bedauert Dreesmann. Mehr als 6.000 Athleten hätten sich beworben, aber nur 4.600 können teilnehmen. „Mit der Erhöhung des Kontingents gegenüber den letzten Spielen sind wir an die absolute Kapazitätsgrenze gegangen“, erklären die Organisatoren.

Zu den 4.600 aktiven Athleten kommen 1.700 Trainer und Betreuer, ca. 2.200 freiwillige Helfer und etwa 500 Familienangehörige, mit Tagesteilnehmern und Gästen werden die Special Olympics Kiel 2018 eine Dimension von mehr als 13.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern erreichen. Aus Nordrhein-Westfalen kommen 677 Athletinnen und Athleten, damit ist NRW die drittstärkste Delegation nach Baden-Württemberg und Bayern.

Beeindruckend ist die Rekordbeteiligung von 1.100 Aktiven, die sich an Unified-Wettbewerben beteiligen, wobei Menschen mit und ohne geistige Behinderung gemeinsam Sport treiben. Insgesamt stehen 19 Sportarten zur Auswahl.

„Wir waren bei den Nationalen und Weltspielen von Special Olympics mit unserer Lebenshilfe-Mannschaft in der Vergangenheit immer wieder sehr erfolgreich. Ich bin überzeugt, dass wir dies auch in Kiel sein werden, denn alle Athleten werden wie immer ihr Bestes geben“, ist Dreesmann überzeugt.

So sieht die Lebenshilfe-Mannschaft aus dem Kreis Mettmann aus:

Rollerskating: Sarah Bruchmann, Haan; Emilio Caricato, Dormagen; Patrick Bachmann, Alexander Fleckenstein, Marcel Körner und Steven Wilkinson aus Hilden;; Anna Peintinger, Sandra Edler, Hannah Radeke, Niklas Scheer und Stefanie Wiegel aus Langenfeld; Wolfgang Eiteneuer aus Monheim;

Schwimmen: Katharina Bachmann, Jens Langhoff und Mathias Ressing aus Velbert;

Tischtennis: Naim Boyraoua, Hilden; Jörg Quitteck, Langenfeld;

Golf: Olaf Guttek, Langenfeld.

Trainerbegleitung: Nicole Fangmann, Ratingen, Headcoach Schwimmen; Julia Schreiber, Langenfeld, Headcoach Tischtennis; Gudrun Kronenberg, Langenfeld, Delegationsleitung und Headcoach Rollerskating, Peter Kronenberg, Langenfeld, Coach Rollerskating, Michaela Thermann, Langenfeld, Headcoach Rollerskating; Lisa Meingast, Bottrop, Headcoach Golf.