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Nebenjob mit Freizeitcharakter

am . Veröffentlicht in Aktuelles

Als Übungsleiterin beim Familienunterstützenden Dienst der Lebenshilfe Kreisvereinigung Mettmann zu arbeiten, ist eine attraktive Nebenverdienstmöglichkeit. Die Tätigkeit beinhaltet die Freizeitgestaltung und -begleitung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit einer geistigen Beeinträchtigung.

Wer träumt nicht davon, während seiner Arbeitszeit ins Kino oder auf die Kirmes zu gehen? Als Übungsleiterin oder Übungsleiter beim Familienunterstützenden Dienst (FUD) lassen sich Freizeit und Arbeit sinnvoll verbinden. Der FUD entlastet Familien, indem er Freizeitangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einer geistigen Behinderung schafft. Diese finden meist außerhalb der Schule im Nachmittags- und Abendbereich und an den Wochenenden statt. „Diese Zeit nutzen Angehörige gern, um Dinge zu erledigen oder sich Zeit für sich selbst oder Geschwisterkinder zu nehmen“, berichtet Jakob Dreesmann, Leiter des Familienunterstützenden Dienstes.

Es kann eine regelmäßige Betreuung vereinbart werden oder nach Bedarf. „Die Einsätze können ganz unterschiedlich sein: zum Beispiel suchen wir in Langenfeld zwei Mitarbeiter, die alle zwei Wochen mehrere Bewohner aus unserem Wohnheim in Langenfeld zum Gottesdienst begleiten. Manche Eltern mit kleinen Kindern würden aber unser Angebot auch vormittags gern in Anspruch nehmen“, erklärt Dreesmann.

Neben Kino und Kirmes können Schwimmbadbesuche, Besuche von kulturellen Veranstaltungen, Begleitung zu Ärzten, Therapeuten und Behörden oder die Betreuung in Notfällen, beispielsweise wenn betreuende Familienmitglieder erkranken, zum Tätigkeitsspektrum gehören.

Die Tätigkeit ist vor allem für Studenten und Schüler ab 18 Jahren interessant, da es sich um eine sozialversicherungs- und steuerfreie Tätigkeit mit Bezahlung handelt. Mit bis zu 20 Arbeitsstunden im Monat und einem Jahreshöchstbetrag von 2.400 Euro ist dies eine attraktive Möglichkeit sich neben der Ausbildung – bestenfalls sogar im sozialen Bereich – etwas dazu zu verdienen.

Falls noch keine pädagogische Ausbildung besteht, sind vor dem Start als Übungsleiter einige Fortbildungen zu absolvieren. Dies nimmt in der Regel nicht viel Zeit in Anspruch und die Lebenshilfe steht dabei unterstützend zur Seite. Zum Beispiel mit einem E-Learning Programm (MOODLE) oder hausinternen Schulungen.

Es werden Übungsleiterinnen in allen Städten im Kreis Mettmann gesucht.
Bewerbungen können Sie direkt per E-Mail an Jakob Dreesmann richten, Leiter des Familienunterstützenden Dienstes bei der Lebenshilfe:
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