Nebenjob mit Freizeitcharakter

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Als Übungsleiterin beim Familienunterstützenden Dienst der Lebenshilfe Kreisvereinigung Mettmann zu arbeiten, ist eine attraktive Nebenverdienstmöglichkeit. Die Tätigkeit beinhaltet die Freizeitgestaltung und -begleitung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit einer geistigen Beeinträchtigung.

Wer träumt nicht davon, während seiner Arbeitszeit ins Kino oder auf die Kirmes zu gehen? Als Übungsleiterin oder Übungsleiter beim Familienunterstützenden Dienst (FUD) lassen sich Freizeit und Arbeit sinnvoll verbinden. Der FUD entlastet Familien, indem er Freizeitangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einer geistigen Behinderung schafft. Diese finden meist außerhalb der Schule im Nachmittags- und Abendbereich und an den Wochenenden statt. „Diese Zeit nutzen Angehörige gern, um Dinge zu erledigen oder sich Zeit für sich selbst oder Geschwisterkinder zu nehmen“, berichtet Jakob Dreesmann, Leiter des Familienunterstützenden Dienstes.

Parkfest zum Jubiläum

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Zum 55-jährigen Bestehen feierte die Lebenshilfe Kreisvereinigung Mettmann am vergangenen Samstag in Langenfeld ihr  „Inklusives Festival im Park“. Bei strahlendem Sonnenschein lockten Live-Musik, Food Trucks und Aktionen viele Besucher.


Foto (Ingo Winkelmann): Auf der Lebenshilfe-Bühne traten insgesamt 8 Bands auf.

Um das 55-jährige Jubiläum zu feiern, war der 5.5. ein perfektes Datum. Passenderweise war dies auch der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Das gemeinsame Feiern beim „Inklusiven Festival im Park“ von Menschen mit und ohne Behinderung trug seinen Teil zu einer inklusiven Gesellschaft bei.

Rotaract Club überreicht Spende für E-Tandem

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Die Rotaract Clubs Velbert, Wuppertal, Solingen-Neandertal, Duisburg-Niederrhein und Trier sammelten mit ihrer Osteraktion Spendengelder für ein E-Tandem, mit dem die Bewohner in der Wohnstätte Velbert bald Touren unternehmen können.


Foto: Rotaract überreicht in Velbert die Osteraktions-Spende.

Am Ostersamstag war die Überraschung groß, als sich wieder viele Menschen im Bergischen Land, in Duisburg und in Trier über ein leckeres Rotaract-Osternest freuen konnten. Dieses hatten zuvor Freunde und Verwandte bei den Rotaract Clubs Velbert, Wuppertal, Solingen-Neandertal, Duisburg- Niederrhein und Trier bestellt. Genau 2.741,28 Euro sind aus dem Bergischen Land und Duisburg bei der gemeinsam organisierten Osteraktion für die Lebenshilfe zusammengekommen. Da sich mittlerweile fünf Clubs an der Osteraktion beteiligen, ist die Spendensumme damit im Vergleich zum Vorjahr noch einmal gewachsen.

Lebenshilfe-Athleten sind fit für Nationale Special Olympics Wettbewerbe

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Vom 14. bis 18. Mai ist Kiel der Austragungsort für die SO Sommerspiele.

 
Foto: Die Rollerskater stellen wie immer die größte Gruppe der Lebenshilfe bei Special Olympics Sommerspielen.

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Das gilt auch für die 11. Nationalen Special Olympics Sommerspiele 2018, die vom 14. bis 18. Mai in Kiel stattfinden. „Unsere 18 Personen umfassende Athletenmannschaft wird in den Disziplinen Rollerskating, Schwimmen, Tischtennis und Golf an den Wettbewerben teilnehmen“, kündigt Jakob Dreesmann, Leiter der Lebenshilfe-Sportabteilung im Kreis Mettmann an. Sie werden von Coaches und Headcoaches begleitet und unterstützt. „Unsere Athleten vertreten den gesamten Kreis Mettmann und werden auch diesmal ihre besten sportlichen Leistungen zeigen“, ist Dreesmann überzeugt. Da er selbst beruflich verhindert ist, mit nach Kiel zu fahren, wird die langejährige Trainerin der Rollerskater, Gudrun Kronenberg, die Delegationsleitung übernehmen.

8. inklusives Sportfest mit großer Beteiligung

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Das abschließende Fußballturnier war spannend bis zur letzten Minute.

 
Foto: Die sechs Mannschaften spielten um den Wanderpokal, den die Mannschaft Kölner Hof gewann.

Spannend wie ein Krimi gestaltete sich das Endspiel eines Fußballturniers, das zum Abschluss des 8. inklusiven Sportfestes im Monheimer Jahnstadion stattfand. Sechs Mannschaften hatten gegeneinander gespielt, und dann stand das Endspiel fest: Kölner Hof gegen Lebenshilfe 1. Die Lebenshilfe legte mit einem Tor vor, der Kölner Hof (LVR-HPH-Netz Ost) schoss in der letzten Minute ein Gegentor. Danach hieß es, Entscheidung durch Elfmeter schießen, das mit 2:1 für die den Kölner Hof endete, die mit großem Jubel den Wanderpokal in Empfang nahmen. „Es ist das erste Mal nach sieben Jahren, dass ein Endspiel mit Elfmeter schießen entschieden wurde“, verkündete Ulrich Matzken vom LVR Berufskolleg Düsseldorf, einer der Organisatoren dieses Sportfestes. Matzken und Andreas Hülsmann waren auch die Schiedsrichter im Fußballturnier.

Lebenshilfe und AfD sind nicht vereinbar

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Zu der Kleinen Anfrage der AfD Fraktion zu "Schwerbehinderte in Deutschland" hat der Bundesvorstand der Bundesvereinigung Lebenshilfe am letzten Freitag eine Erklärung abgegeben. In ihrem Antrag verknüpft die AfD Behinderung, Migrationshintergrund und Verwandtenehen und knüpft so an Nazi-Propaganda an. Schon im 21. März 2017 hatten Bundesvorstand und Bundeskammer beschlossen, Lebenshilfe und AfD sind nicht vereinbar!

Jetzt hat sich ein großes Verbändebündnis entschieden, mit einer halbseitigen Groß-Anzeige in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung am 22. April gegen die AfD Position zu beziehen. Als Offener Brief wird dies auch an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages gesandt.